Facharzt für Allgemeinmedizin

Bachstr. 20

73460 Hüttlingen

Telefon: +49 (7361) 970333

Telefax: +49 (7361) 970334

info@hausarzt-hansen.de

LEISTUNGSSPEKTRUM

Wir bieten Ihnen Beratungen, Untersuchungen und Behandlungen,

die Ihr Wohlbefinden steigern und Ihrer Gesundheit dienen.

Die moderne Medizin fokussiert sich auf die Anwendung der evidenzbasierten Medizin, die anhand von Leitlinien eine erfolgreiche Prävention,

Diagnostik und Therapie anstrebt.

 

Die ganzheitliche und individuelle Medizin nutzt darüber hinaus

bewährte Methoden und neueste Erkenntnisse.

 

Wichtig ist, dass die medizinischen Maßnahmen die Beschwerden, die körperliche Konstitution,

die medizinische Vorgeschichte, den Lebensstil und Lebensumstände berücksichtigt.

 

Vor allem in der Behandlung chronischer Krankheiten und Beschwerden ist eine ganzheitliche und individuelle Medizin von entscheidender Bedeutung.

Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen eine für Sie optimale medizinische Versorgung zu realisieren.

 

Die moderne, innovative Medizin bietet Ihnen über die allgemeinen Leistungen hinaus zusätzliche empfehlenswerte Untersuchungen und Behandlungen an, die heute nicht mehr automatisch im Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten sind.

Der Gesetzgeber verpflichtet uns, Sie darüber aufzuklären, welche Untersuchungs- und Behandlungsmethoden die gesetzliche Basisversorgung weiter optimieren können.

Über diese Zusatzleistungen möchten wir Sie informieren, damit Sie Ihre Gesundheitsvorsorge individuell nach Ihrem Riskoprofil planen und somit möglichst sicher gestalten können.

 

Fragen Sie uns! Ihr Praxisteam

Allgemeine Leistungen

Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum der Allgemeinmedizin und hausärztlichen Versorgung.

 

Nachfolgend eine Auswahl unseres Leistungsspektrums:

 

Prävention:

  • Gesundheits-Check ab 35. Lj.
  • Hautkrebs-Screening ab 35. Lj.
  • Impfungen
  • Jugendarbeitsschutzuntersuchungen
  • Jugengesundheitsuntersuchung J1
  • Krebsvorsorge

 

Diagnostik:

  • Allergie-Check (Prick-Test)
  • Depressionstest (GDS)
  • Geriatrisches Assessment mit Demenztests (MST, DEMTEC)
  • Labordiagnostik (PSA-Test)
  • Langzeit-Blutdruckmessung
  • Langzeit-EKG
  • Lungenfunktionsuntersuchung (Spirometrie)
  • Ruhe-EKG (12 Kanal-EKG mit Computeranalyse)
  • Tests zur Überprüfung der Sturzgefahr

 

Therapie:

  • Akupunktur
  • Durchführung kleiner chirurgischer Eingriffe, Wundversorgung
  • Elektrotherapie (TENS)
  • Psychosomatische Grundversorgung
  • Schmerztherapie

 

Disease-Management-Programm (DMP)

  • COPD/Asthma bronchiale
  • Diabetes mellitus
  • Koronare Herzkrankheit (KHK)

 

 

 

Allergie-Check

Allergien sind Überempfindlichkeitsreaktionen des Körpers, die durch eine Immunantwort gegen ansonsten harmlose Substanzen (Allergene) ausgelöst werden.

Die Symptome einer Allergie können unterschiedlich stark ausgesprägt sein; sie können saisonal oder ganzjährig auftreten. Es gibt mehrere verschiedene Krankheitsformen, bei denen die Symptome an verschiedenen Organen des Körpers auftreten.

 

 

Allergien verursachen Beschwerden

  • an den Schleimhäuten (Heuschnupfen, Mundschleimhautschwellungen, Bindehautentzündung)
  • an den Atemwegen (Asthma bronchiale)
  • Haut (Neurodermitis, Kontaktekzem, Urtikaria)
  • im Magen-Darm-Trakt (Erbrechen, Durchfälle)
  • als akuter Notfall (anaphylaktischer Schock).

 

Die häufigsten Methoden zum Allergienachweis sind Hauttests und Blutuntersuchungen.

Beim Pricktest werden einzelne Tropfen von Allergenextrakten, sowie Histamin und isotonische Kochsalzlösung (als Positiv- und Negativkontrolle) auf den Unterarm oder den Rücken aufgebracht. Durch die Tropfen hindurch wird mit einer Spezialnadel etwa 1 mm in die Haut gestochen. Nach zirka 15 Minuten kann die Sofortreaktion abgelesen werden.

Bei Kontaktallergien wird ein Pflastertest angewendet, der sog. Epikutantest. Eine Allergen-Vaseline-Mischungen wird auf die Haut am Rücken oder an den Oberarmen per Pflaster fixiert. Weil Kontaktallergien Spät-Typ-Reaktionen sind, muss das Pflaster zwei bis drei Tage auf der Haut bleiben, bevor ein Ergebnis abgelesen werden kann.

Bei Blutuntersuchungen können sog. freie IgE-Antikörper in ihrer Gesamtheit gemessen werden; zum anderen können auch Allergen-spezifische IgE-Antikörper nachgewiesen werden.

 

Ihr Nutzen

Allergietests ermöglichen Ihnen den Nachweis von Allergien, so daß Sie Allergene gezielt vermeiden oder Beschwerden gezielt minimieren können.

 

 

 

Depressionstest

Der Diagnostik depressiver Störungen kommt eine besondere Bedeutung zu, da häufig frühe Symptome übersehen werden oder Patienten sich aufgrund von Stigmatisierungen nicht ihrem Arzt anvertrauen.

Ein Depressions-Test hat die Aufgabe versteckte Symptome, die durch den Patienten selbst oft nicht reflektiert oder nach außen hin unterdrückt werden, zuverlässig aufzudecken und einer weiteren Therapie zugänglich zu machen.

Bei der Depression handelt es sich um eine sogenannte affektive Störung, die durch gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit charakterisiert ist.

Diese Erkrankung kann in jedem Lebensalter auftreten und entsteht durch ein Zusammenspiel von neurochemischen, sozialen und psychologischen Faktoren. Meist sind Frauen häufiger als Männer betroffen.

Bei einem Depressions-Test handelt es sich meist um Fragebögen, die auf einer Skala eine Wertung bzw. einen Schweregrad erfassen. Ein Depressions-Test allein ersetzt allerdings nicht das vertrauensvolle Gespräch im Kontext der Arzt-Patienten-Beziehung.

 

Das Verfahren

Bei den folgenden Fragebögen bzw. Testverfahren handelt es sich um häufig verwendete diagnostische Methoden zur Erfassung einer Depression (und Angststörung):

  • Allgemeine Depressionsskala
  • Beck-Depressions-Inventar
  • Fragebogen zur Depressionsdiagnostik (FDD)
  • Inventar depressiver Symptome (IDS)
  • Hospital-Anxiety-and-Depression-Scale (HADS)
  • Hamilton Depressionsskala (HAMD)
  • Montgomery-Asberg-Depressionsskala (MADRS)
  • Bech-Rafaelsen-Melancholie-Skala (BRMS)
  • Der Depressions-Test wird durchgeführt bei:
  • Verdacht auf ein depressives Syndrom

 

Erkrankungen und Beschwerden, die in Zusammenhang mit einer Depression stehen können:

  • Adipositas
  • Diabetes mellitus Typ II
  • KHK
  • Magersucht
  • Metabolisches Syndrom
  • Erektile Dysfunktion
  • Kopfschmerzen
  • Libidostörung
  • Rückenschmerzen
  • Schlafstörungen

 

Ihr Nutzen

Ein Depressions-Test ermöglicht die frühzeitige Erkennung einer Depression, so dass eine Therapie rechtzeitig durchgeführt werden kann.

 

 

 

Disease-Management-Programme

Im Rahmen von strukturierten Behandlungsprogrammen (Disease-Management-Programmen) unterstüzen die Krankenkassen die Patienten mit chronischen Erkrankungen, bei der Bewältigung von krankheitsbedingten Problemen und der Verbesserung der Lebensqualität.

Die Teilnahme an diesen Programmen ermöglicht eine Behandlungsoptimierung, durch spezielle Informationen sowie eine umfassende ärztliche Betreuung.

Für folgende Krankheitsbilder bieten wir strukturierte Behandlungsprogramme an:

  • Diabetes mellitus Typ 1 und 2
  • Koronare Herzkrankheit
  • Asthma bronchiale und COPD
  • Die Ziele beim DMP Diabetes mellitus sind:
  • Vermeiden von Folgeschäden der Krankheit an Augen, Nieren, Nerven und Blutgefässen
  • Vermeiden von Nebenwirkungen der Therapie wie z.B. Unterzuckerung
  • Senkung des Herzinfarkt- und Schlaganfallsrisikos

 

Die Ziele beim DMP Koronare Herzkrankheit sind:

  • Senkung des Herzinfarktrisikos
  • Erhalt der Herz-Belastbarkeit
  • Die Ziele beim DMP Asthma und COPD sind:
  • Vermeiden/ Reduktion krankheitsbedingter Beeinträchtigungen der körperlichen und sozialen Aktivitäten im Alltag
  • Vermeiden des Voranschreitens der Krankheit

 

Die Teilnahme an einem DMP ist freiwillig und für den Patienten kostenfrei.

 

 

 

Elektrotherapie (TENS)

Die Elektrotherapie bzw. transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) dient der Schmerztherapie vor allem im Bereich des Bewegungsapparates.

Schmerzen – wie, warum und wo entstehen sie ?

Schmerz ist ein sinnvolles Warnsignal des Körpers, um sich vor Schäden bewahren zu können. Die Schmerzimpulse werden von Schmerzrezeptoren aufgenommen und über verschiedene Nervenbahnen zur Großhirnrinde weitergeleitet.

Die Ursachen von Schmerzen sind genauso vielfältig wie die Orte wo sie entstehen können. Vielfach half bisher nur eine medikamentöse Therapie.

Eine erfolgversprechende, biologisch verträgliche Möglichkeit zur Ergänzung der Schmerztherapie bietet TENS, und das ohne Nebenwirkungen.

 

Einsatzmöglichkeiten der TENS-Therapie sind:

  • Akute als auch chronische Schmerzen
  • Schmerzen durch Erkrankungen am Bewegungs- und Stützapparat (Muskel- und Gelenkschmerzen)
  • Schmerzen bei degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen und Kreuzschmerzen; Neuralgien, Phantomschmerzen, postoperative Schmerzen
  • Frakturschmerzen
  • Sport- und Arbeitsbeanspruchung (Verspannungen, Stauchungen, Prellungen, u.ä.)

 

Ihr Nutzen

Die Elektrotherapie (TENS) ist ein erfolgreiches Therapieverfahren zur Linderung von Schmerzen vor allem im Bereich des Bewegungsapparates.

 

 

 

Geriatrisches Assessment

Das geriatrische Assessment dient einer genauen geriatrischen Beurteilung der Fähigkeit des Patienten, das Leben in seiner persönlichen Umwelt bewerkstelligen zu können.

Das Prinzip des geriatrischen Assessments ist die Beurteilung aller Organsysteme und der sozialen und psychologischen Komponenten einer Erkrankung.

Die im Rahmen des geriatrischen Assessments eingesetzten Verfahren und Funktionstests werden als Assessment-Instrumente bezeichnet.

Das Verfahren

In der Anamnese wird geprüft, ob ein geriatrisches Assessment durchgeführt werden sollte. Folgende Bereiche werden hierzu beurteilt:

  • Vergesslichkeit
  • Einschränkungen der Seh- und Hörfähigkeit
  • Depressive Verstimmung
  • Gewichtsverlust (unklarer Ursache)
  • Stürze (unklarer Ursache)
  • Motorischen Einschränkungen
  • Post-Schlaganfall - im Rahmen der Verlaufskontrolle
  • Parkinson
  • Ältere Personen, mit mehreren Erkrankungen (bspw. Demenz, Hypertonus, Diabetes mellitus)

 

Ist ein geriatrisches Assessment erforderlich, sollten spezifische Tests zur genauen Bestimmung der körperlichen oder mentalen Einschränkungen durchgeführt werden.

Die häufigsten Assessment-Instrumente sind:

  • Barthel Index – Bewertung der alltäglichen Fähigkeiten zur Erfassung der Selbstständigkeit des Patienten
  • Mini Mental State Test nach Folstein – zur Erkennung kognitiver Defizite
  • DemTec-Test - zur Beurteilung der kognitiven Fähigkeiten
  • Geriatrische Depressionsskala
  • Soziale Situation
  • Fähigkeit des Geldzählens
  • Timed "Up and Go" – Testverfahren zur Überprüfung der Mobilität und der Gehfähigkeit
  • Clock Completion – Vervollständigen einer Uhrenzeichung

 

Als Folge des geriatrischen Assessments können weiterer diagnostische Maßnahmen, die Gabe von Medikamenten, pflegerische Maßnahmen oder die Hilfsmittelversorgung erforderlich sein.

Ihr Nutzen

Das geriatrische Assessment dient einer frühzeitigen Erkennung von motorischen, kognitiven und emotionalen Störungen, um eine gezielte Therapie rechtzeitig durchführen zu können.

 

 

 

Gesundheits-Check

Der Gesundheits-Check ist eine Untersuchung zur Früherkennung von Krankheiten bei Frauen und Männern ab dem 35. Lebensjahr.

Untersuchungsumfang:

  • Labor (Cholesterin, Blutzucker nüchtern)
  • Anamnese
  • körperliche Untersuchung
  • Beratung

 

 

 

Hautkrebs-Vorsorge

Die Hautkrebsvorsorge dient dem rechtzeitigen Erkennen von bösartigen Hautveränderungen in einem heilbaren Stadium.

Hautkrebs ist eine Erkrankung, bei der sich bösartige Zellen der Haut ungehindert vermehren und ihre direkte Umgebung zerstören sowie auch den gesamten Körper befallen können.

Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs ist die übermäßige UV-Bestrahlung durch Sonnenlicht und Sonnenbank.

 

Die Hautkrebsvorsorge ist besonders erforderlich bei

  • Ausgeprägter und häufiger Sonnenbrandreaktionen in der Kindheit und Jugend
  • Intensiver Sonnenstrahlung – häufiger Aufenthalt im Freien
  • Hellhäutigen und rothaarigen Menschen
  • Einer hohen Anzahl von Muttermalen
  • Fälle von Hautkrebs in der Familie
  • Häufigen Arbeiten mit Arsen oder Teer
  • Aussetzung radioaktiver Strahlen – zum Beispiel nach einer Strahlentherapie
  • Einnahme von Immunsystem-hemmenden Medikamenten

 

Die Hautkrebsvorsorge sollte in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. Sie umfasst eine genaue Betrachtung der Haut, von Kopf bis Fuß. Auffällige und krebsverdächtige Hautveränderungen können so rechtzeitig erkannt und entfernt werden.

 

Ihr Nutzen

Hautkrebs ist eine stetig zunehmende und gefährliche Erkrankung, an der jährlich viele Patienten erkranken. Sie können sich durch eine regelmäßige Hautkrebsvorsorge sowohl vor dem Krebs als auch vor seinen ernsten Folgen schützen.

Die Hautkrebsvorsorge gehört zu Ihrer persönlichen Vorsorge für ein gesundes und langes Leben.

 

 

 

Impfungen

In Deutschland werden für Erwachsene derzeit folgende Impfungen durch die Ständige Impfkommission (STIKO) empfohlen:

FSME für Zeckenexponierte in FSME-Risikogebieten (u.a. ganz Baden-Württemberg)

Hepatitis B bis 18 Jahre und A (infektiöse Gelbsucht) für chronisch Kranke

HPV Impfung für Mädchen von 12-18 Jahre

Influenza (Virusgrippe) generell für alle (jährliche Impfung)

Keuchhusten für alle mit Kontakt zu Neugeborenen und Säuglingen (Eltern, Großeltern)

Meningokokken (bakterielle Hirnhautentzündung) bis 18 Jahre

Pneumokokken (Erreger einer Lungenentzündung) für alle über 60 Jahren und für chronisch Kranke

Polio (Kinderlähmung) generell für alle (Auffrischung bis zum Erreichen von 4 Impfungen)

Tetanus und Diphtherie generell für alle (Auffrischung alle 10 Jahre)

Windpocken für alle Frauen mit Kinderwunsch

Öffentlich empfohlene Schutzimpfungen werden von den gesetzlichen Kassen bezahlt.

Daneben gibt es eine Reihe von Impfungen, die bei Auslandsreisen notwendig sind. Gerne beraten wir Sie im Rahmen unserer Reisemedizinischen Beratung.

 

 

 

Krebsvorsorge

Die Krebsvorsorge dient der Früherkennung einer Krebserkrankung in einem heilbaren Stadium. Eine bösartige Neubildung im Körper des Menschen wird im Allgemeinen als Krebs oder Tumor bezeichnet.

Krebs kann grundsätzlich überall im Körper – abhängig vom individuellen Krebsrisiko – auftreten. Je nach Körperregion beziehungsweise Organ sollten zur Früherkennung einer Krebserkrankung regelmäßige Kontrolluntersuchungen vorgenommen werden.

Die Krebsvorsorge - der Frau ab dem 20. Lebensjahr - dient der Vorsorge des Gebährmutterhaltskrebs (Cervix-Karzinom). Die folgenden Untersuchungen werden vom Frauenarzt jährlich durchgeführt:

  • Gezielte Anamnese
  • Palpation des Unterleibes
  • Zytologischer Abstrich (PAP-Test)

 

Die Krebsvorsorge - der Frau ab dem 30. Lebensjahr - dient zusätzlich der Früherkennung des Brustkrebs (Mamma-Karzinom). Die folgenden Untersuchungen werden vom Frauenarzt jährlich durchgeführt:

  • Gezielte Anamnese
  • Palpation der Brust
  • Palpation der regionalen Lymphknoten

 

Die Krebsvorsorge - ab dem 35. Lebensjahr - dient der Früherkennung des Hautkrebs. Die folgenden Untersuchungen werden alle 2 Jahre durchgeführt:

  • Gezielte Anamnese
  • Inspektion der Haut

 

Die Krebsvorsorge - des Mannes ab dem 45. Lebensjahr - dient der Früherkennung des kolorektalen Karzinoms und des Prostatakarzinoms. Die folgenden Untersuchungen werden jährlich durchgeführt:

  • Anamnese
  • Inspektion und Palpation des äußeren Genitales
  • Palpation der regionalen Lymphknoten
  • Abtastung der Prostata und der Rektalschleimhaut

 

Die Krebsvorsorge - ab dem 50. Lebensjahr - dient zusätzlich der Früherkennung des Enddarmkrebs (Kolorektales-Karzinom). Es werden folgende Untersuchungen jährlich durchgeführt.

  • Rektale Abtastung
  • Stuhluntersuchung auf okkultes Blut

 

Ab dem 55. Lebensjahr kann wahlweise eine Koloskopie (alle 10 Jahre) oder eine Stuhluntersuchung auf okkultes Blut (alle 2 Jahre) durchgeführt werden.

 

Ihr Nutzen

Die Krebsvorsorge ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Krebserkrankungen, so dass sie rechtzeitig behandelt werden können.

Zur Optimierung Ihrer Krebsvorsorge bieten wir Ihnen innovative diagnostische Leistungen an.

 

 

 

Jugendarbeitsschutzuntersuchung

Die Jugendarbeitsschutzuntersuchung wird vor dem Ausbildungsbeginn durchgeführt.

Sie dient zur Früherkennung von Gesundheitsrisiken im körperlichen und psychosozialen Bereich und dem erkennen von Berufsrisiken.

Untersuchungsumfang:

  • Anamnese: Impfstatus, familiäre Situation, seelische und körperliche Entwicklung
  • Allgemeine körperliche Untersuchung

 

 

 

Jugendgesundheitsuntersuchung

Die Jugengesundheitsuntersuchung wird zwischen dem 12. und 14. Lebensjahr durchgeführt.

Sie dient zur Früherkennung von Gesundheitsrisiken im körperlichen und psychosozialen Bereich.

Untersuchungsumfang:

  • Anamnese: Impfstatus, familiäre Situation, seelische und körperliche Entwicklung
  • Allgemeine körperliche Untersuchung

 

 

 

Langzeit-Blutdruckmessung

Bei der Langzeit-Blutdruckmessung handelt es sich um eine diagnostische Methode, bei der der Blutdruck über einen Tag und eine Nacht in regelmäßigen Abständen gemessen wird.

Die Messung und Aufzeichnung des Blutdrucks erfolgt automatisch über eine Manschette am Oberarm. Dabei sollte der Patient seinem ganz normalen Tagesablauf nachgehen.

Ein gleichzeitig geführtes Protokoll kann später Zusammenhänge zwischen Anstrengungen und Blutdruckveränderungen deutlich machen.

Die Daten werden nach Abschluss der Untersuchung am Computer ausgewertet.

Die Langzeit-Blutdruckmessung ist erforderlich:

• bei Verdacht auf Bluthochdruck

• zur Beurteilung der Effektivität Blutdruck senkender Maßnahmen

 

Ihr Nutzen

Die Langzeit-Blutdruckmessung dient der frühzeitigen Erkennung von Bluthochdruck und der rechtzeitigen Therapie.

 

 

 

Langzeit-EKG

Beim Langzeit-EKG handelt es sich um eine diagnostische Methode, bei der über einen Tag und eine Nacht durchgehend ein EKG aufgezeichnet wird.

Das Langzeit-EKG ist erforderlich:

  • zur Abklärung von Herzrhythmusstörungen
  • bei Herzrasen und Schwindel
  • nach einem Kollaps / Bewusstlosigkeit
  • zur Therapieüberwachung bei einer herzrhythmusstabilisierenden Therapie
  • zur Abklärung von Brustbeschwerden und Luftnot
  • zur Überwachung bei Herzerkrankungen

 

Das Verfahren

Die Messung erfolgt über sechs Elektroden im Brustbereich. Das innovative Aufzeichnungsgerät ist hierbei sehr klein und leicht. Dabei kann der Patient seinem ganz normalen Tagesablauf nachgehen.

Die Daten werden nach Abschluss der Untersuchung am Computer ausgewertet.

 

Ihr Nutzen

Das Langzeit-EKG dient der frühzeitigen Ermittlung von Herzerkrankungen und deren rechtzeitigen Therapie.

 

 

 

Lungenfunktionsuntersuchung

Die Lungenfunktionsuntersuchung (Spirometrie) dient der Früherkennung von Lungenerkrankungen und zur Verlaufskontrolle während der Therapie.

Bei der Spirometrie werden die verschiedenen Lungenvolumina sowie die Atemwiderstände fortlaufend erfasst und graphisch dargestellt.

Zur Messung atmet der Patient mit dem Mund durch ein kleines Rohr. Die Daten werden anschließend per Computer ausgewertet.

 

Die Spirometrie ist erforderlich:

  • zur Abklärung von Luftnot
  • bei Lungenerkrankungen

 

Ihr Nutzen

Die Spirometrie ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Lungenerkrankungen und deren rechtzeitige Therapie.

 

 

 

Psychosomatische Grundversorgung

Die psychosomatische Grundversorgung hat die Aufgabe das Verständnis der Psychosomatik zu fördern und eine adäquate Versorgung der Patienten auf diesem Gebiet zu gewährleisten.

Ziel ist die Verbesserung der Früherkennung und Behandlung psychischer Erkrankungen, wenn sie als Begleiterkrankung somatischer Beschwerden in Erscheinung treten.

Seit dem Jahr 2003 gehört die psychosomatische Grundversorgung als Weiterbildung in die medizinischen Fachgebiete der Allgemeinmedizin, der Inneren Medizin, der Gynäkologie und der Geburtshilfe.

 

Das Verfahren

Im Wesentlichen besteht die Grundversorgung aus drei grundlegenden Elementen:

  • Basisdiagnostik – Erkennen von psychischen Einflüssen und Störungen bzw. der psychosozialen Komponente des Krankheitsgeschehens
  • Basistherapie – basale psychosomatische Behandlung in einer vertrauensvollen Arzt-Patienten-Beziehung
  • Kooperation – mit dem psychosozialen Versorgungssystem für eine eventuell notwendige psychotherapeutische Behandlung

 

Im Rahmen der psychosomatischen Grundversorgung werden häufige psychische Störungen in der Basisdiagnostik erkannt und weiter verfolgt, hierzu gehören folgende Krankheitsgruppen:

  • Psychische Erkrankungen – z. B. Angststörungen oder Depressionen
  • Funktionelle Störungen – z. B. somatoforme Erkrankungen, hier bestehen Symptome bzw. körperliche Beschwerden ohne, dass ein organischer Befund vorliegt
  • Psychosomatische Erkrankungen – körperliche Erkrankungen, deren Pathogenese (Krankheitsentstehung) mit psychosozialen Faktoren in Verbindung zu bringen ist, z. B. Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht)
  • Somatopsychische Störungen – psychische Probleme, die aus der Krankheitsbewältigung schwerer Leiden (z. B. Krebs) entstehen Mithilfe einer systematische Gesprächsführung werden die Zusammenhänge des Krankheitsgeschehens erfasst und analysiert. Dies findet ausschließlich im Einzelgespräch mit dem Patienten statt.

 

Den zweiten Hauptbestandteil der psychosomatischen Grundversorgung bilden übende und suggestive Techniken. Dabei kommt autogenes Training sowie die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson sowohl im Rahmen einer Einzelbehandlung als auch in Form einer Gruppentherapie zum Einsatz. Weiterhin zählt die Hypnose zu den Möglichkeiten der Basistherapie.

 

Ihr Nutzen

Die psychosomatische Grundversorgung ermöglicht die frühzeitige Erkennung und Behandlung von psychischen Störungen bzw. Erkrankungen.

 

 

 

Ruhe-EKG

Die Elektro-Kardiographie (EKG) ist eine sehr einfach durchführbare und sehr wertvolle Untersuchungsmethode im Rahmen der Kardiologie. Besondere Bedeutung findet das EKG im Nachweis eines frischen Herzinfarktes und von Herzrhythmusstörungen.

 

Das Verfahren

Durch das EKG können die elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern abgeleitet und als Kurven dargestellt werden.

Im Herz befindet sich ein spezielles Reizbildungssystem, indem sich die elektrische Erregung bildet, die dann über das Reizleitungssystem ausgebreitet wird. Diese elektrischen Impulse werden mit Hilfe von Elektroden (Klebe- oder Saugelektroden) abgeleitet.

Die Elektroden werden dazu auf den Armen, Beinen und dem Brustkorb angebracht. Ein EKG-Gerät verstärkt diese Impulse und stellt sie entweder als Kurve auf einem Bildschirm dar beziehungsweise druckt sie auf einem Papierstreifen aus.

Das EKG wird empfohlen beziehungsweise ist erforderlich bei

  • bekannten oder vermuteten Erkrankungen des kardiovaskulären Systems, wie z.B. Koronare Herzerkrankung, Herzschwäche, Bluthochdruck etc.
  • Zur Therapiekontrolle (insbesondere bei Medikamenten wie beispielsweise Trizyklischen Antidepessiva, Neuroleptika, Digoxin, u.a.)
  • Risiko-Patienten, sensiblen Berufsgruppen (z. B. Busfahrer, Pilot)
  • Präoperativ
  • Herzrhythmusstörungen
  • Herzhypertrophie (Zunahme der Herzmuskelmasse und des Herzgewichts)
  • Herzinfarkt
  • Begleiterkrankungen, z.B. Chronische Lungenerkrankungen, Herzbeutelentzündung, Verdacht auf Elektrolytentgleisungen (insbesondere Kalium, Kalzium)
  • Schrittmacher-Therapie

 

Ihr Nutzen

Durch das EKG kann eine bestehende Herzerkrankung frühzeitig erkannt und somit rechtzeitig therapiert werden.

Das EKG dient somit Ihrer Gesundheit, denn ein gesundes Herz ist wichtig für Ihr Wohlbefinden und Ihre Leistungsfähigkeit.

 

 

 

Gesundheitsleistungen

Neben den allgemeine Leistungen bieten wir Ihnen - für eine ganzheitliche und individuelle Prävention, Diagnostik und Therapie - folgende Gesundheitsleistungen an:

 

Prävention und Diagnostik

  • Ernährungsberatung
  • Führerscheinuntersuchung
  • Krebsvorsorge
  • Darmkrebsvorsorge (M2PK-Test)
  • Harnblasenkrebsvorsorge (NMP22-Test)
  • Prostatakrebsvorsorge (PSA-Test)
  • Pulsoxymetrie zur Messung der Sauerstoffkonzentration im Blut
  • Reisemedizinische Beratung bei Nah- und Fernreisen
  • Sportberatung
  • Tauglichkeits-Untersuchungen
  • Tauchtauglichkeitsuntersuchung
  • Sporttauglichkeitsbescheinigung

 

Therapien

  • Abnehmberatung (Gewichtsmanagement)
  • Akupunktur (Softlaser), Moxibustion
  • Aufbaukur (u.a. Vitamin-C-Infusionen)
  • Bioresonanztherapie
  • Eigenblutbehandlungen (mit / ohne Sauerstoff)
  • Entgiftungskuren
  • Homöopathische Komplextherapie
  • Immunaufbaukuren
  • Misteltherapien und Infusionsbehandlungen bei bösartigen Krebserkrankungen
  • Raucherentwöhnung
  • Sauerstofftherapie

 

Nutzen Sie unser Angebot zur Erhaltung und Steigerung Ihrer Gesundheit und Ihres Wohlbefindens.

 

 

 

Ernährungsberatung

Die Ernährung beeinflusst unsere Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden in hohem Maße.

Fehlernährung kann im Laufe der Jahre zu chronischen Erkrankungen führen, welche die Lebenserwartung verkürzen und sich negativ auf die Lebensqualität auswirken.

Zu den Gesundheitsfolgen einer Fehlernährung gehören:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall)
  • Erkrankungen des Stoffwechsel- und Verdauungssystems (Diabetes mellitus Typ 2, Nahrungsmittelallergien)
  • Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates (Arthrose, Osteoporose)
  • Krebserkrankungen
  • Chronisch entzündlichen Erkrankungen (Rheuma, Darmerkrankungen)
  • Neurodegenerativen Erkrankungen (Alzheimer)
  • Psychische Erkrankungen (Depressionen)

 

Bei angeborenen oder bestehenden Erkrankungen kann die Ernährungstherapie den Verlauf günstig beeinflussen, Beschwerden lindern, Folgeerkrankungen vermeiden und den Therapieerfolg fördern.

Gerne beraten wir Sie, wie Sie durch ernährungsmedizinischen Maßnahmen Ihre Gesundheit erhalten und steigern können.

 

 

 

Führerschein-Untersuchung

Fahrer von LKW ab 3,5 Tonnen Nutzlast müssen ab dem 50. Lebensjahr den Führerschein in 5-Jahresintervallen bei den Führerscheinstellen verlängern lassen.

Für die Verlängerung ist eine Verkehrstauglichkeitsbescheinigung vom Hausarzt und ein Führerscheingutachten vom Augenarzt erforderlich.

Untersuchungsumfang:

  • Anamnese
  • Körperliche Untersuchung
  • Labor (kleines Blutbild, Blutzucker, Schilddrüse, Nierenfunktion, Urin)
  • Beratung

 

Ihr Nutzen

Die Führerschein-Untersuchung ermöglicht Ihnen den Erhalt der Fahrerlaubnis für LKW und eine kleine Gesundheitsuntersuchung.

 

 

 

Gewichtsreduktion

Übergewicht ist ein erhebliches Gesundheitsrisiko.

Übergewicht kann die körperliche Attraktivität des Menschen einschränken und geht häufig mit körperlichen Beschwerden einher.

Es erhöht das Risiko bei Operationen und ist für zahlreiche so genannte Zivilisationserkrankungen verantwortlich.

Nicht selten ist beim Übergewicht die allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit eingeschränkt, was sich beispielsweise durch Kurzatmigkeit, schnelle Ermüdbarkeit und starkes Schwitzen bei Belastungen bemerkbar macht.

Unser ärztlich betreutes Abnehmprogramm macht sich im Gegensatz zu zahlreichen „Wunderdiäten“, die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Wirkungen des Hormons Insulin zunutze.

Insulin hat in unserem Körper die Aufgabe, den Blutzuckerspiegel normal zu halten.

Insulin hemmt den Abbau von Speicherfett. Deshalb muss der Insulingehalt des Blutes möglichst niedrig gehalten werden, damit Sie beim Abnehmen nicht Muskelgewebe, sondern ganz gezielt Körperfett abbauen.

Dies wird in unserem Abnehmprogramm durch einen speziellen Ernährungs- und Fitnessplan gewährleistet.

Hinweis! Sport ist eine der wichtigsten Säulen beim Abnehmen. Mit ausreichender Bewegung ist es möglich, die Anzahl der Insulinrezeptoren, Insulinempfindlichkeit und -wirkung zu erhöhen und dadurch den Blutzuckerspiegel wirkungsvoll zu senken.

Unser Abnehmprogramm beginnt mit einem Gesundheitscheck für Mann/  Frau Ihr Betreuer erstellt Ihnen auf der Basis der Gesundheitscheck-Analyse individuelle Ernährungs-Empfehlungen inklusive für Sie geeignete diätetische Lebensmittel für eine kalorienarme Ernährung zur Gewichtsreduktion.

Diese Empfehlungen gewährleisten für Ihren Körper, dass die Ernährung mit Nähr- und Vitalstoffen während der Körperfettabnahme sichergestellt ist. Des Weiteren erhalten Sie einen individuellen Fitnessplan: Die körperliche Aktivität führt zur zusätzlichen Körperfettverbrennung und gleichzeitig zum Erhalt Ihrer wichtigen Muskulatur.

So werden Sie schnell überschüssiges Körperfett verbrennen und sich gleichzeitig wohl und fit zu fühlen.

 

 

 

Impfungen

Regelimpfungen für Säuglinge, Kinder und Jugendliche sind jene Impfungen, die ein Kind nach den Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Institutes (STIKO) routinemäßig erhalten sollte.

Zum Aufbau eines frühen Schutzes gegen die Erkrankungen sollten die meisten empfohlenen Impfungen bereits ab dem dritten Lebensmonat begonnen werden. Nach der derzeitig gültigen Empfehlung der STIKO sollten alle Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr eine abgeschlossene Grundimmunisierung gegen:

Diphtherie (Krupp),

Haemophilus influenza Typ b – Bakterium, welches häufig Meningitis (Hirnhautentzündung) und Epiglottitis (Kehlkopfentzündung) verursacht,

Hepatitis B (Leberentzündung),

HP-Virus (Humanes Papilloma-Virus) – verursacht unter anderem das Cervix-Karzinom (Gebärmutterhalskrebs),

Meningokokken – Bakterium, welches häufig zu Meningitis (Hirnhautentzündung) und anderen schweren Infektionen führt,

Pertussis (Keuchhusten),

Pneumokokken – Bakterium, welches häufig zur Pneumonie (Lungenentzündung),

Meningitis (Hirnhautentzündung) und Infektionen von Augen und Ohren führt,

Poliomyelitis (Kinderlähmung),

Tetanus (Wundstarrkrampf),

Varizellen (Windpocken)

erhalten haben und mindestens einmal gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft worden sein.

Heute gibt es die Möglichkeit der Durchführung von Kombinationsimpfungen, so dass Kinder mit relativ wenigen Impfungen effektiv gegen die Infektionserkrankungen geschützt sind. Ihr Nutzen Durch die empfohlenen Impfungen im Kindes- und Jugendalter wird das Abwehrsystem gegenüber den eindringenden Infektionserregern aktiviert und die geimpfte Person wird so vor der Erkrankung geschützt. Außerdem wird durch die individuelle Impfung auch die Allgemeinheit geschützt, da es durch einen genügend hohen Anteil Geimpfter in der Bevölkerung zu einem Kollektivschutz (so genannte Herdimmunität) kommt.

Die Durchführung der Regelimpfungen übernimmt meist der Kinder- oder Hausarzt. Die Regelimpfungen für Säuglinge, Kinder und Jugendliche werden zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet.

 

 

 

Infusionstherapie

Die Infusions-Therapie dient der Regeneration und Vitalisierung des gesamten Körpers.

Dabei wird der Körper mit Vitalstoffen (Mikronährstoffe), die er für seine vielfältigen Zell- und Organfunktionen benötigt, in optimaler Weise versorgt.

 

Zu den Vitalstoffen (Makro- und Mikronährstoffe) zählen unter anderem

  • Vitamine
  • Mineralstoffe
  • Spurenelemente
  • Lebensnotwendige Fettsäuren
  • Lebensnotwendige Aminosäuren
  • Sekundäre Pflanzenstoffe
  • Weitere Vitalstoffe

Einige Vitalstoffe kann unser Körper selbst produzieren, viele muss er aber als natürliche Bestandteile der Nahrung aufnehmen. Durch die Nahrungsaufnahme erhält unser Körper seine Lebensenergie und speichert die lebensnotwendigen Vitalstoffe.

 

Persönliche Belastungen wie Stress, Umwelteinflüsse, einseitige und unregelmäßige Ernährung, Krankheiten, Dauermedikamenteneinnahme etc. erhöhen den Vitalstoffbedarf.

 

Durch eine Vitalstoff-Analyse kann Ihr individueller Vitalstoffbedarf ermittelt werden.

 

 

 

Krebsvorsorge

Die Krebsvorsorge dient der Früherkennung einer Krebserkrankung in einem heilbaren Stadium. Eine bösartige Neubildung im Körper des Menschen wird im Allgemeinen als Krebs oder Tumor bezeichnet.

Krebs kann grundsätzlich überall im Körper – abhängig vom individuellen Krebsrisiko – auftreten. Je nach Körperregion beziehungsweise Organ sollten zur Früherkennung einer Krebserkrankung regelmäßige Kontrolluntersuchungen vorgenommen werden.

Gerne beraten wir Sie, über die innovativen diagnostichen Möglichkeit unserer Praxis, um Krebserkrankungen frühzeitig erkennen und rechtzeitig behandeln zu können.

 

 

 

Prostatakrebsvorsorge (PSA-Test)

Die PSA-Bestimmung (Synonym: Prostata-spezifisches-Antigen) ist eine Blutuntersuchung im Rahmen der Früherkennung eines Prostatakarzinoms mit dem Ziel, den Krebs in einem heilbaren Stadium zu entdecken.

Die Prostata, die auch Vorsteherdrüse genannt wird, befindet sich anatomisch gesehen im Becken des Mannes zwischen der Harnblase und dem Darm. Insbesondere ältere Männer leiden unter einer Vergrößerung der Prostata, die auch benigne Prostatahyperplasie genannt wird und mit Störungen des Wasserlassens verbunden ist.

Während 50 % Prozent aller Frauen regelmäßig zur Krebsvorsorge gehen, tun dies nur 15 % aller Männer, obwohl das Prostatakarzinom die häufigste Krebserkrankung des Mannes ist.

Die PSA-Bestimmung sollte erfolgen bei

  • Der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung ab dem 45. Lebensjahr
  • Verdacht auf Prostatakarzinom, Verlaufskontrolle aufgrund bestehendem Prostatakarzinom
  • Benigne Prostatahypertrophie – gutartige Prostatavergrößerung
  • Unter Hormonersatztherapie mit Testosteron

Idealerweise sollte die PSA-Bestimmung durch eine digital-rektale Untersuchung (DRU) – Tastuntersuchung der Prostata – und ggf. eine Ultraschalldiagnostik durch den Urologen ergänzt werden.

 

 

 

Raucherentwöhnung

Jährlich sterben in Deutschland über 100.000 Menschen an den Folgen des Rauchens an Herzinfarkten, Schlaganfällen und Krebserkrankungen wie beispielsweise Lungenkrebs.

Raucherentwöhnungsmethoden stellen Hilfestellungen für den entwöhnungswilligen Raucher dar.

Unser individuelles Raucherentwöhnungsprogramm bietet Ihnen eine wichtige Hilfestellung, wenn Sie den Wunsch haben, mit dem Rauchen aufzuhören und Ihre Gesundheit dadurch wesentlich zu verbessern.

Sie werden sich nach erfolgreicher Raucherentwöhnung wohl und vital fühlen und Ihre Gesundheit wird es Ihnen zukünftig danken.

 

 

 

Reisemedizinische Beratung

Reisen in ferne Länder für Urlaub und Geschäfte haben in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen.

Reisen in fremde Länder bedeutet für die Reisenden neben vielen neuen Erfahrungen auch Gefahren wie beispielsweise durch ansteckende Krankheiten, auf die das Immunsystem nicht vorbereitet ist.

Während einer reisemedizinischen Beratung werden Ihnen, je nach Reiseziel, abhängig von Ihrem Alter, einer bestehenden Schwangerschaft und eventuellen Vorerkrankungen, notwendige Impfungen empfohlen.

Reisemedizinische Impfungen sind Impfungen gegen Krankheiten, die speziell in Reiseländern auftreten und bei einer Reise in das jeweilige Land empfohlen werden.

Die wichtigsten Reise-Impfungen schützen Sie vor:

  • Cholera
  • Diphtherie
  • FSME (Frühsommer-Menigo-Enzephalitis)
  • Gelbfieber
  • Grippe (Influenza)
  • Hepatitis A
  • Hepatitis B
  • Japanische Enzephalitis
  • Masern
  • Meningokokken-Meningitis
  • Pneumokokken
  • Poliomyelitis (Kinderlähmung)
  • Rabies (Tollwut)
  • Tetanus (Wundstarrkrampf)
  • Typhus

Die Impfungen werden einige Zeit vor Reiseantritt durchgeführt, je nach Impfung können mehrere Sitzungen wegen der Notwendigkeit von Teilimpfungen nötig sein.

 

Ihr Nutzen

Reisemedizinische Impfungen verringern Ihre Ansteckungsgefahr und dienen damit Ihrer Gesundheitsvorsorge.

Nach den empfohlenen reisemedizinischen Impfungen können Sie unbesorgter in den Urlaub oder auf eine Geschäftsreise fahren.

 

 

 

Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie

Die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie (SMT) - nach Prof. Dr. Manfred von Ardenne - ist ein ganzheitliches Therapiekonzept, welches sich auf Ihren ganzen Körper bezieht.

 

Das Verfahren

Die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie kombiniert die Sauerstoffinhalation mit körperlicher Bewegung und Vitalstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, lebensnotwendige Amino- und Fettsäuren etc.)

Auf diese Weise wird die Sauerstoff- und Vitalstoffversorgung Ihres Körpers gezielt erhöht.

 

Ihr Nutzen

Die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie dient der Vorbeugung von Erkrankungen.

Ihr Immunsystem wird gestärkt und die Durchblutung verbessert. Anwendungen führen zu einer Verbesserung Ihres Energie- und Sauerstoffhaushaltes, somit zu einer Steigerung Ihres Wohlbefindens und Ihrer Lebensqualität.

 

 

 

Sportberatung

Sport ermöglicht Ihnen Ihren Körper und Geist fit zu halten sowie Ihr Wohlbefinden, und Ihre Attraktivität zu steigern.

Ausreichend Bewegung verhindert zudem eine Gewichtszunahme bzw. fördert die Gewichtsreduktion.

 

Sportberatung ist inbesondere empfehlenswert für:

  • Trainingsanfänger
  • Personen nach einer längeren Sportpause
  • Personen nach schweren Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall sowie Lungenerkrankungen, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen, Krankheitsbeschwerden zu mindern und die Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen (Rehabilitationssport)
  • Sportler bzw. Leistungssportler, zur Beurteilung der Leistungsgrenze und zur Optimierung des Trainings

 

Gerade Trainingsanfänger oder Personen mit Erkrankungen sollten sich beraten lassen, um Gesundheitsschäden zu vermeiden.

 

Ihr Nutzen

Durch eine individuelle Leistungsdiagnostik und Trainingsberatung unterstützen wir Sie beim Erhalt und der Steigerung Ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit.

 

 

 

Tauchtauglichkeitsuntersuchung

Eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung sollte regelmäßig von allen Tauchern durchgeführt werden.

Dabei gilt die Regel, dass Personen unter 40 Jahren sich alle drei Jahre und Personen über 40 Jahre sich jedes Jahr untersuchen lassen sollten.

Bei der Tauchtauglichkeitsuntersuchung werden folgende Parameter untersucht und beurteilt:

  • Ausführliche Anamnese
  • Körperliche Untersuchung
  • Spirometrie (Lungenfunktionstest)
  • Otoskopie (Ohrspiegelung)
  • Ruhe-EKG (Elektrokardiogramm)
  • Belastungs-EKG (Ergometrie) – ab dem 40. Lebensjahr
  • Folgende Untersuchungen können wahlweise durchgeführt werden
  • Blutuntersuchung
  • Urinuntersuchung
  • Belastungs-EKG (Ergometrie) – bei Personen unter dem 40. Lebensjahr

 

Ihr Nutzen

Eine fachgerechte Untersuchung durch einen erfahrenen Arzt fördert die Sicherheit beim Tauchen, so dass Sie lange Freude am Tauchen haben.

+49 (7361) 970 333

PRÄVENTION IST DIE ZUKUNFT DER MEDIZIN.

SIE WAR ES IMMER UND WIRD ES IMMER SEIN.

DESIGN BY David Schweitzer  |  2015